Montag, 29. Februar 2016

Gewinnspiel zu "Skyler - Verloren" von Jennifer Schneider

Die liebe Jennifer Schneider veranstaltet ein Gewinnspiel, zu ihrem Buch "Skyler - Verloren", das ich letzte Woche rezensiert habe.

***Es werden 25 x 2 signierte Lesezeichen verlost ***

Schaut doch mal rein, den Link habe ich unten angefügt :)
Zum Gewinnspiel von Skyler

Bild von Jennifer Schneider


Samstag, 27. Februar 2016

Das Battle geht weiter - Elfen vs. Vampire - Szene 2



Nun, eine Woche nach der 1.Szene im Battle zwischen Elfen vs. Vampire, könnt ihr hier die 2.Szene lesen.

Kann es nach der Begegnung mit dem übellaunigen und äußerst unfreundlichen Vampir Dorian noch schlimmer werden?
Vielleicht sollte er sich mal ein bisschen Gelassenheit bei den Elfen abschauen?
Immerhin können die auch freundlich durch die Welt schreiten. Oder etwa nicht? :)



Szene 2 - Beim Herrenausstatter - aus Fergulas Sicht

Fergulas war erleichtert, den Vampir hinter sich zu lassen. Er war nicht stolz drauf, aber allein die Erinnerung an diese kalten Augen, jagten ihm einen Schauer über den Rücken.

"Warum hast du nicht einfach seinen Mantel in Brand gesteckt?", fragte Lani. "Wenn ich zaubern könnte, hätte ich ihm seine Lippen versiegelt. Und was ist schon ein Vampir ohne Zähne?"

"Aber du hast noch keine Magie und das ist gut so. Dir fehlt einfach der Weitblick", entgegnete Fergulas. Das klang ziemlich weise!

"Weitblick? Von wegen! Du bist ein Feigling, Fergulas von Fichtenstein. Das ist alles."

"Ich habe keine Angst."Es klang wenig überzeugend. Dieses kleine Mädchen trieb ihn in den Wahnsinn. Sie war wie ein Wirbelsturm. Nicht zu bändigen. Und definitiv nicht gut erzogen. Kein Wunder. Sie kam nicht aus der Stadt Immerblau, sondern aus einem kleinen Dorf mit dem Namen Efeu. Dorfelfen fehlte es meistens an Manieren.

Fergulas hatte versprochen auf Lani aufzupassen, aber es war wahrscheinlich einfacher einen Sack Flöhe zu hüten, als zu verhindern, dass diese Mädchen sich in Schwierigkeiten brachte.

Vor einem Geschäft blieb er stehen. Brooks Brothers stand in goldenen Buchstaben auf dem Eingangsschild geschrieben.

"Hier müssen wir rein", sagte er, während er sich die edle Garderobe im Schaufenster ansah.

Kleidung schafft Einfluss, pflegte sein Vater zu sagen.

"Och nö. Muss das sein?" Lani schob die Unterlippe vor.

"Ja, es muss!"

"Das sieht langweilig aus."

Fergulas ignorierte das Mädchen, erklomm die Stufen und drückte die Tür auf. Ein leichtes Klingeln verkündete dem Besitzer, dass Kundschaft den Laden betrat.

Während Lani und Amber hinter einem Regal mit Krawatten verschwanden, schaute Fergulas sich um. Er ließ seine Hände über die feinen Stoffe gleiten und stellte sich vor, wie sie ihn wohl kleiden würden. Er nahm eine Jacke ab und hielt sie vor sich. Prüfend warf er einen Blick auf sein Spiegelbild. Bei dem Anblick verzog er automatisch das Gesicht. Eine Narbe zog sich von der Stirn bis über die Ohren. Sein dichtes, blondes Haar war über der Stelle kurz. Daher trug er meistens ein Tuch, welches den Makel verstecken sollte.

"Wenn ihr schon nichts kaufen wollt, dann lasst eure Pfoten davon!", rief eine vertraute Stimme.

Och ne. Fergulas lugte um die Ecke. Lani hatte die Seidenkatze Amber mit Krawatten behängt. Vor ihnen baute sich nicht etwa der Ladenbesitzer auf. Nein, es war der Vampir, der sie mit wütenden Augen ansah.

"Lass mich in Ruhe!", rief Lani. "Oder lasse dir Pilze aus den Ohren sprießen."

Als ob sie das könnte!

Der Vampir sah Lani fassungslos an. Fergulas konnte förmlich sehen, wie ihre Worte in seinem Gehirn rotierten. Dann verdüsterte sich sein Gesicht. Er ging auf Lani zu, doch seine Erscheinung änderte sich. Seine Augen waren schwarz, ebenso wie die Adern unter der blassen Haut. Amber fauchte erschrocken und versteckte sich hinter der Elfe. Typisch. Zwar waren Seidenkatzen imposante Erscheinungen, aber trotz Größe vollkommen nutzlos. Das Einzige, was sie mit ihren Krallen anstellten, war Kralliküre.

"Du drohst mir, du Clown?"

Clown? Was war das denn für eine Beleidigung? Ein jähzorniger Vampir mit dem Intellekt eines Schulkindes. Aber abgesehen davon war er gefährlich und Lani hatte es geschafft, ihn gegen sich aufzubringen. Dabei konnte sie noch nicht einmal zaubern, geschweige denn die Magie sehen.

Er hingegen konnte es. Er sah den goldenen Staub, der ständig präsent war und alle Wesen miteinander verband. Er sah, wie die Stärke des Vampirs die Körnchen zum beben brachte. Es war eine düstere Art der Kraft ... und eine plumpe.

Im Prinzip war es ein Fluch, der dieses Geschöpf am Leben erhielt, solange er dem verfluchten Körper Blut zuführte. Vampire waren in seinen Augen wie Drogenabhängige.

"Ich habe keine Angst, Bleichgesicht." Lanis Hände waren in ihrer Hosentasche. Wahrscheinlich würde sie jeden Moment nichtabwaschbares Juckpulver auf ihn werfen. Fergulas seufzte innerlich und dachte kurz daran zu verschwinden, sich einfach umzudrehen. Besonders edel wäre das nicht.

Also hob er die Hände und griff nach der Magie. Er überlegte, das Herz des Vampirs mit einer unsichtbaren Hand zu zerquetschen und das Problem schnell und schmerzlos zu lösen, aber dann wäre er nicht besser als dieses traurige, hirnbefreite Geschöpf. Fergulas seufzte innerlich. Was tat man nicht alles, um sich dem Vater gegenüber als würdig zu erweisen. Nein, er musste wie ein Elf und Edelmann handeln, auch wenn es anstrengend war.

Die goldenen Körner gehorchten seinen Anweisungen und begannen zu rotieren. Sie verdichteten sich, webten dünne Fäden, die sich miteinander verschlangen und ein dichter Nebel verbreitete sich zwischen den Regalen. Das würde noch nicht reichen.

Fergulas ging in die Knie und legte seine Hand auf den Boden. Erneut griff er nach der Magie, um die Materie des Bodens zu ändern. Die Körner flossen durch den Pakettboden, direkt unter die Füße des Vampirs. Plötzlich gab der feste Boden nach und die Füße des Vampirs versanken bis zu den Knien im Morast. Das würde hoffentlich reichen!

"Beweg dich, Alania!", schrie Fergulas gegen das wütende Brüllen des Vampirs an. "Wir hauen ab."

Es reichte nicht. Während Lani und Amber auf den Ausgang zu sprinteten, zog sich der Vampir aus dem Morast. Seine Wut, vermutlich aus dem gekränkten Stolz resultierend, lud die Luft auf. Vampire waren vor allem eins: Schnell beleidigt! Aber jetzt war es zu spät es mit Diplomatie zu probieren.

"Lauf!" Er schob Alania durch die Tür, wurde aber im selben Moment am Arm gepackt und nach hinten gerissen. Der Vampir beugte sich über ihn mit tiefschwarzen Augen.

"Du wagst es, mich anzugreifen? Mich?!" Fergulas spürte wie sich eine Hitze in seinem Körper ausbreitete. War das so etwas wie Magie, was der Vampir ausübte? Es fühlte sich an, als ob seine Knochen in Flammen standen.

"Ihr verfluchtes Hexenpack habt keine Ahnung, mit wem ihr euch angelegt habt."

Jaja. Krieg dich wieder ein.

Fergulas biss die Zähne zusammen. Er hatte für einen Moment die Konzentration verloren und der Nebel, den er geschaffen hatte, löste sich auf.

Dieser Tag war einfach nur zum kotzen. Warum hatte er Lani nur mit zum shoppen genommen?

Während er fieberhaft überlegte aus der Situation herauszukommen, zog ihn der Vampir hoch.

"Lass ihn in Ruhe!". Anstatt wegzurennen, waren Lani und Amber zurückgekehrt. Die Elfe trat dem Vampir gegen das Schienbein, während Amber ihre Zähne in das Fleisch schlug.

"Bein schmeckt ekelig", knurrte sie. "Amber Vegetarier."

"Dann schlitze ihn auf!"

"Geht nicht! Krallen neu lackiert!"

Eins musste man Lani lassen. Sie hatte Mut und das Herz einer Löwin. Dank ihrer kurzen Ablenkung spürte Fergulas den Schmerz, der seinen Körper gefangen hielt, schwinden.

Der Vampir fegte Lani mit einem Tritt zur Seite. Offenbar war er wie erwartet barbarisch und aufbrausend, wenn er nicht mal vor Kindern halt machte. Ein Gentleman war das jedenfalls nicht. Es war Zeit, ihm Manieren beizubringen.

Fergulas tastete nach der Magie, ließ sie durch sich hindurchfließen und schaute durch ihre goldenen Augen. Die Zeit spielte für sie keine Rolle, denn sie existierte überall, floss vor und zurück wie es ihr beliebte. Der Elf ließ sich von ihr tragen und tastete sich mit ihren Fühlern voran.

Vor ihm stand der Wut schnaubende Vampir im Anzug. Sein Brustkorb hob und senkte sich, ganz langsam. Immer langsamer. Es war, als ob die Zeit selbst den Atem anhielt. Nur nicht für Fergulas. Er würde diesen Zustand nicht lange aufrecht erhalten können, aber es würde ihm Zeit verschaffen.

Fergulas tastete nach Lani. Er konnte ihren Schmerz spüren, ihren hektischen Atem. Ihr Herz hämmerte gegen den Brustkorb. Aber sie war unverletzt. Amber lag in Lanis Armen und zitterte. Das Gesicht der Seidenkatze drückte Lani fast die Luft aus den Lungen, aber die Elfe hielt sie fest.

Fergulas formte mit der Magie Finger. Sie bildeten einen Hohlraum, der Elfe und Seidenkatze in sich einschloss, ähnlich einem Ei. Dann ließ er die Wand zur Seite fließen und das Ei hinausrollen, geradewegs durch die Regale und Wand aus dem Laden heraus. In Sicherheit.

Er sah sich um. Brooks Brothers sah aus, als hätte sei ein Wirbelsturm durch den Laden gefegt. Die teuren Stoffe und Mäntel lagen auf dem Boden verteilt. Regale waren umgestürzt oder in sich zusammengeklappt. Fergulas spürte wie ihm die Magie entglitt. Die Zeit würde nicht länger still stehen. Sie drängte darauf wieder loszupreschen und zerrte an Fergulas Bewusstsein.

Er musste sich beeilen und ließ die Körner erneut zusammenfließen. Sie formten ein glühendes Zentrum, das die vertraute Gestalt seines Lichtzaubers annahm. Ein fliegenden Rochen, der so hell glühte, dass das Licht die Kreatur der Nacht blendete. Im selben Moment, als Fergulas Zauber zum Leben erwachte, zog er sein Schwert Sonostir. Er stieß die Klinge gegen den Arm, der ihn festhielt und spürte wie sich die weißen, korallenartigen Finger lösten.

Bloß weg hier!, dachte er und wirbelte herum. Aber der Vampir hatte noch nicht genug. Rasend vor Schmerz hörte Fergulas, wie er gegen ein Regal schlug.

Der Elf wollte seinen Schritt beschleunigen, da traf ihn etwas an den Fersen. Er verlor das Gleichgewicht, Sonostir rutschte ihm aus der Hand und fiel -recht unelfenhaft- in einen Berg Socken. Gut, dass sein Vater nicht hier war und sein Versagen mit ansah.

Fergulas drehte sich um. Er griff nach der Magie, um sie wie ein Schild vor sich zu sammeln.

"Ihr hättet in eurem Wald bleiben sollen", fauchte die Kreatur.

Fergulas ahnte, dass der Vampir erst aufgeben würde, wenn er tot war. Da stand kein glitzernder Gentleman mit tiefen Gefühlen vor ihm, sondern eine blutgierige Leiche, am Leben gehalten durch einen düsteren Zauber.

"Keine Bewegung und lassen Sie den Mann los. Sir!"

Fergulas sah einen Menschen, der eine Handfeuerwaffe auf den Vampir richtete. Der Sicherheitsbeamte hinter dieser Waffe war nicht mehr der Jüngste, wirkte aber fest entschlossen. Etwas zu entschlossen für jemandem, an dem die Magie zu klar vorbeifloss. Manchmal bemitleidete Fergulas die Menschen für ihre Blindheit gegenüber dem goldenen Strom. Sie wandelten jenseits allem magischen. Allein und abgetrennt von der wunderbaren Welt, die er sehen konnte.

"Sonst was?", fragte der Vampir und entblößte in einem diabolisch Grinsen seine Fangzähne.

"Sonst blase ich dir ein Loch in den Schädel", erwiderte der Mann. "Lass ihn los und dann werdet ihr schön mitkommen. Alle beide. Ich hab genau gesehen, was ihr hier veranstaltet habt. Und das werde ich auf keinen Fall dulden. Nicht in meiner Schicht. Verstanden? Und nun hört auf, euch wie alberne kleine Kinder zu benehmen!"

Der Vampir sah überrascht aus, aber zu Fergulas Verwunderung zerriss er den armen Kerl nicht. Er schien sichtlich verunsichert über die Herausforderung.

"Diese Fehde zwischen Vampiren und Elfen hängt mir langsam zum Hals heraus. Wir werden das jetzt klären. Ein für alle mal!"

© Caroline Brinkmann

Schaut doch auch mal bei den anderen teilnehmenden Blogs rein:
Blogs von Elfen vs. Vampire


Die Autorin der Elfen:
Website Caroline G. Brinkmann
Facebook Caroline G. Brinkmann

vs.

die Autorin der Vampire:
Website Sandra Florean
Facebook Sandra Florean

Rezension "Skyler - Verloren" von Jennifer Schneider

Allgemeines:
Titel:               „Skyler – Verloren „
Autorin:            Jennifer Schneider
Buchart:           Taschenbuch
Genre:              Genremix – schwierige Themen
Erscheinung:       28.01.2016

Kurzbeschreibung:
Der 19-jährige Skyler lebt in mehr als schwierigen Verhältnissen. Seine Mutter ist depressiv und ihr Freund ein gewalttätiger Alkoholiker.
Skyler ist beteiligt an den kriminellen Geschäften seiner Freunde Tyson und Myles, um wenigstens etwas Geld zusätzlich zu verdienen, da das Geld das er in einer Nachtbar verdient einfach nicht ausreicht.
Die Einzige, die sich für Skyler einsetzt ist Rachel, eine Sozialarbeiterin, von der er sich manchmal wünscht seine Mutter wäre so wie sie. Als Rachel Skyler überredet aufs College zu gehen und ihm eine Förderung organisiert, ist die einzige Voraussetzung, dass er seinen Schulabschluss schafft.
Um Geld für das College zusammen zu bekommen, lässt er sich zu einem folgenschweren Fehler überreden. Er und seine Freunde überfallen eine große Bank. Als sein Freund Tyson eine Waffe zieht und mehrere Leute verletzt, gibt es kein Zurück mehr.
Skyler muss seinen Abschluss schaffen um endlich aus dem Elend entfliehen zu können.
Doch dann kommt alles anders als geplant, Skyler gilt als Hauptverdächtiger.
Wie geht es nun weiter?
Wird Skyler seinem „Ghetto“- Leben entfliehen und sich eine besser Zukunft aufbauen können?


Meinung:
Es dauerte ein paar Seiten, bis man im Buch drin und bei Skyler angekommen war. Dann ist der Funke aber übergesprungen und seine innere Zerrissenheit wurde deutlich. Man fühlte mit ihm und hätte ihm am liebsten geholfen.
Jennifer Schneider hat es geschafft die Kluft zwischen Arm und Reich erfolgreich in ihrem Buch darzustellen und wie schwer es ist, seinem Leben zu trotzen und seinen Träumen zu folgen. Egal wie ausweglos eine Situation auch scheint, man sollte niemals seine Träume aus den Augen verlieren und immer daran festhalten. Auch dann, wenn niemand sonst an einen glaubt.
Ein bisschen hat mich die Geschichte an den Film „Step Up“ erinnert, da es dort auch um einen kleinkriminellen geht, der den Absprung auf eine renommierte Schule schafft, obwohl seine Freunde nicht an ihn glauben. Allerdings soll dies keinesfalls abwertend sein, da ich diesen Film sehr mag J
„Skyler – Verloren“ führt einem deutlich vor Augen, dass wir für das was wir haben dankbar sein sollten und es sich lohnt seinen Träumen zu folgen. Es wird schonungslos über die Abgründe berichtet, mit denen sich leider viel zu viele heutzutage auseinander setzen müssen.


Fazit:
Ohne die Leserunde, wäre ich wahrscheinlich nicht auf dieses Buch gestoßen und hätte es vermutlich nie gelesen. Deswegen bin ich froh, dass es anders kam und ich die Chance bekam dieses Buch in der Leserunde, mit Jennifer Schneider, lesen zu dürfen.

„Skyler – Verloren“ empfehle ich allen, die sich nicht zu schade sind auch mal einen Blick in eine nicht so schöne Welt zu werfen, in der das Leid und der Überlebenskampf an der Tagesordnung sind.

Dienstag, 23. Februar 2016

Rezension "Durch die Zeit - Falsches Blut" von Patricia Rabs

Allgemeines:

Titel:       Durch die Zeit – Falsches Blut
Buchreihe: Durch die Zeit – Band 1 
Autorin:    Patricia Rabs
Buchart:   Taschenbuch und eBook
Genre:      Fantasy/ Science-Fiction

Kurzbeschreibung:
Was passiert wenn du dich plötzlich in einer Zeit wieder finderst, die alles an das du geglaubt hast auf den Kopf stellt?

Die 17-jährige Ella hat es Zuhause nicht immer leicht und gerät des Öfteren mit ihrem Stiefvater aneinander, der hohe Erwartungen an sie hat, die sie allerdings nicht unbedingt erfüllen möchte.
Als sie sich an einem schneebedeckten Tag in den Park flüchtet, um sich dort etwas die Zeit zu vertreiben, entdeckt sie wie schon einige Male zuvor ein violettes Licht. Diesmal ist dieses Licht allerdings größer und zieht sie magisch an. Sie geht darauf zu und nach einigem hin und her entscheidet sie sich hineinzugehen.
Dass diese kleine Entscheidung eine unfassbare Wendung in ihrem bisherigen Leben bedeutet, ahnt sie zu dem Zeitpunkt noch nicht. Sie befindet sich plötzlich mehr als 1000 Jahre in der Zukunft und sie ist dort scheinbar keine Unbekannte.
Als ob das nicht schon genug wäre, fühlt sie sich auch noch zu einem Jungen hingezogen, den sie zuvor noch nie gesehen hat, von dem sie aber das Gefühl hat ihn trotzdem zu kennen.
Recht schnell erfährt sie auch warum.
Ella erfährt, dass sie sich in einer Zeitschleife befindet, die sie bereits unzählige Male zuvor durchlebt hat. Sie ist fest entschlossen Jesda auf dem Weg zu begleiten, einen Ausweg aus dieser Zeitschleife zu finden um die Welt wieder zu dem zu machen, was sie mal war und die Veränderungen, die einst in der Vergangenheit vorgenommen wurden rückgängig zu machen.
Nur wie sollen sie das anstellen, wenn weder Jesda noch Ella Erinnerungen an die vorherigen Zeitschleifen haben?
Wo sollen sie anfangen?
Wem können sie vertrauen?
Und woher wissen sie, dass sie das Ganze nicht schon einmal genau so probiert haben?


Meinung:
Durch den sehr angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch flüssig lesen und man möchte es gar nicht aus der Hand legen, bevor man nicht die letzte Seite gelesen hat.
Es ist spannend der Entwicklung, den Aufgaben und Herausforderungen zu folgen, denen Jesda und Ella immer wieder aufs Neue ausgesetzt sind.
Es gibt immer wieder überraschende Wendungen, die man auch kurz vorher nicht erahnen konnte.
Während des Lesens lässt Patricia Rabs einen förmlich die Entschlossenheit und Hingabe spüren mit derer sich Jesda und Ella ihrer Aufgabe widmen. Aber auch die Unsicherheiten und die innere Zerrissenheit, die die beiden gegenüber einander fühlen lässt einen nicht unberührt.


Fazit:
Es gibt so vieles, über das man auch zwischen den Zeilen nachdenken muss, z.B. wie die einzelnen Ereignisse in die Zeitschleife hineinpassen und zu welchem Zeitpunkt diese tatsächlich passiert sind oder passieren werden, dass einen das Buch auch nach der letzten Seite noch nicht los lässt.
Die Entwicklung, die die Geschichte mit jeder weiteren Seite nimmt, zieht einen immer tiefer in den Bann und man möchte nach der letzten Seite am liebsten gleich in Band 2 eintauchen.

Es ist auf jedenfall eine spannende Reise durch die Zeit, die ich jedem empfehlen kann, der sich gerne in eine neue Welt der Dystopie und der Liebe entführen lassen möchte.

Und für alle denen es genauso geht, wie mir, sind hier die Namen der folgenden Bände:

Band 2 – „Kalte Seele“ (Dezember 2015)
Band 3 – „Gläserne Hände“ (Februar 2016)
Band 4 – „Stilles Herz“ (März 2016)

Als kleiner Tipp:

Es gibt auch noch eine kurze Vorgeschichte „Schlüssel zur Vergangenheit“ im kostenlosen eBook „Silberfedern – Episode 1“, die man allerdings erst lesen sollte nachdem man den 1.Band beendet hat um sich nicht selbst zu Spoilern J

Sonntag, 21. Februar 2016

Das Battle beginnt - Szene 1


Ein Text von Caroline G. Brinkmann:


So, ich stelle euch jetzt meine Elfen vor. Ich habe mich nicht für meine blinde Elfe Kobrin entschieden, da sie durch ihre Blindheit gegenüber der Magie eine eher „untypische“ Elfe ist. Dafür lernt ihr ihren Erzrivalen Fergulas von Fichtenstein kennen. Einen stattlichem jungen Elf aus guter Familie. Er hat schulterlanges, blondes Haar (Wie es sich für einen Elfen gehört). Er sieht gut aus und ja, er ist ein wenig arrogant und von sich überzeugt (hier erfüllt er die Klischees. Auch ein Grund, warum Kobrin ihn nicht leiden kann). Trotzdem steckt hinter der harten Schale ein weicher Kern, wie Kobrins Cousine Alania Almenzweigbemerkt. Denn Fergulas hat eigentlich nur ein Ziel: Seinen Vater stolz zu machen.

Kommen wir zu Alania (Spitzname: Lani). Sie ist Kobrins kleine Cousine und noch zu jung, um Magie zu benutzen. Anders als die Stadtelfen, die viel Wert auf Auftreten und Etikette legen, ist Lani im Walddorf Efeu aufgewachsen und hat es faustdick hinter den Ohren. Sie kann zwar noch nicht zaubern, aber hilflos ist sie dadurch schon lange nicht. Ihre Spezialität sind Zaubertränke und Pulver.

Dann gibt es da noch eine Seidenkatze. Aber lest selbst...



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Im Blumenladen

"Warum bin ich überhaupt mitgekommen?", beschwerte sich Fergulas und verzog sein Gesicht, während sie sich durch das überfüllte Einkaufzentrum drängelten.

Das fragte sich Lani auch. Sie jedenfalls hatte keinen Wert auf seine Begleitung gelegt, zumal sich der eingebildete Elf meist wie ihr Babysitter aufspielte.

"Weil du keine Freunde hast, mit denen du stattdessen etwas unternehmen könntest", erinnerte sie ihn und schenkte ihm ein breites Grinsen.

"Ich habe Freunde... Viele Freunde." Eigentlich war Fergulas wie sein berühmt berüchtigter Vater sehr wortgewandt, doch sie hatte ihn eiskalt erwischt. Er schluckte und sein Gesicht schwoll vor Scham an wie ein Ballon, was in Lani ein Gefühl der Befriedigung hervorlockte. Der Elf war so einfach zu provozieren, wenn er versuchte seinem Vater nachzueifern und den weisen Anführer zu mimen.

"Und warum bist du nicht bei deinen vielen Freunden?"

"Um auf euch aufzupassen. Euch kann man ja keine Minute aus den Augen lassen."

Mit "euch" meinte er Lani und Amber. Amber war eine Seidenkatze. Groß, flauschig und verdammt verwöhnt. Die Elfen züchteten sie schon seit vielen Jahren und mithilfe von Magie waren aus ihnen Wesen geworden, die zwar Ähnlichkeiten mit herkömmlichen Tieren hatten, jedoch darüber hinaus sprechen konnten und sogar über ein gewisses Maß an Intelligenz verfügten.

"Hör nicht auf den Stimmungskiller." Lani streichelte dem Tier über das Fell. "Wo möchtest du als nächstes hin?"

"Ja, wo willst du hin?", echote Fergulas gereizt. "Noch mal zum Friseur? Oder zu Kralliküre?"

Lani befürchtete, dass der Elf kurz davor war, beide zu Eis erstarren zu lassen. Das konnte er. Theoretisch.

Wenn ein Elf erwachsen wurde, zeigte sich ihm die Magie. Ein goldener Strom, der alles verband. Jeder Elf konnte sie sehen und, wenn er alt genug war, lernte er sie zu benutzen. Alania selbst war noch zu jung, um Elfenmagie anwenden zu können. Sie spürte nur hin und wieder, wie die Magie sie streifte und sah die glühenden Fäden im Augenwinkel vorbeifließen. Nach ihnen greifen, konnte sie noch nicht, aber das machte sie nicht hilflos. Fergulas mochte die Magie beherrschen, aber sie hatte ihre Mixturen. Zur Sicherheit wanderte ihre Hand in die Manteltasche, in der sie noch einen Rest an Juckpulver aufbewahrte. Sie würde sicher nicht zögern es einzusetzen.

In diesem Moment blieb Amber vor einem Blumenladen stehen.

"Amber liebt Schlänseglümchen", mauzte sie.

"Gänseblümchen", verbesserte Fergulas. Er fuhr sich durch das blonde Haar, welches wie bei Flusselfen üblich über die Schulter fiel. "Und was willst du mit dem Grünzeug?"

"Essen."

"Seit wann isst du Blumen? Du bist eine Katze. Fang dir ne Maus."

"Amber ist Vegetarier. Amber tötet keine Mäuse."

"Ist das dein Ernst? Du hast Krallen, Reißzähne und bist eine verdammte Katze." Fergulas machte Anstalten einfach weiter zu gehen.

"Amber isst kein Tier." Die Katze schüttelte sich angeekelt.

"Mit dem Fisch gestern hattest du doch auch kein Mitleid."

"Amber isst Fisch. Amber liebt Fisch."

"Das ist auch ein Tier."

"Nein. Amber Vegetarier."

"Nein. Amber dumm."

Lani konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Es war einfach zu lustig zu sehen, wie Fergulas sich von Seidenkatzen-Logik ärgern ließ.

Sie betraten den Blumenladen. Lani wollte Wubabubakraut besorgen. Damit würde sie einen Trank herstellen können, der Fergulas endlich den Stock aus dem bleichen Gesäß befördern würde, der dort schon viel zu lange steckte. Der Junge musste endlich mal locker werden. Er war in ihren Augen der typische Stadtelf und die verstanden keinen Spaß. Sie selbst kam aus einem der kleinen Walddörfer mit Namen Efeu. Dort waren die Elfen freier. Sie hielten nicht viel von Etikette und Luxusgütern, sondern genossen vielmehr ein einfaches Leben, ein Leben, wo gelacht, getanzt und gezaubert wurde.

"Was suchst du hier?" Fergulas folgte ihr.

"Nichts." Lani passierte eine Reihe an Blumen.

"Du hast doch wieder Unfug vor."

"Nein."

Bevor Fergulas etwas erwidern konnte, stürzte sich Amber mit einem entzückten Kreischen auf einen Topf mit Katzengras und rempelte dabei einen der beiden düster aussehenden Gestalten an.

"Aufgepasst! Ich muss doch sehr bitten. Hier gibt es auch noch andere Kunden. Kunden, die auch bereit sind, etwas zu kaufen. Verfluchtes Elfenpack."

Mein lieber Waldgeist! Da hatte aber eine schlechte Laune.

Der Sprecher war ein Mann, der so aussah, als würde er sich viel und intensiv mit seinem Aussehen beschäftigen. Er hatte lange Haare, helle Haut und wirkte sogar noch eingebildeter als Fergulas. Allerdings schienen beide ähnlich viel Zeit und Mühe in ihre Haare zu stecken. (Vielleicht benutzten sie sogar den gleichen Conditioner.) Lani zupfte an ihrer eigenen, wirren Lockenmähne.

"Alles in Ordnung, Sir?“, fragte sein Begleiter, der die Elfen mit kritischen Blick musterte. Bei dem Anblick der Seidenkatze rümpfte er seine Nase.

Fergulas grummelte: "Na super. Auch das noch. Der Tag wird immer besser."

Er beugte sich zu Lani und flüsterte ihr warnend "Vampir" ins Ohr. Sie betrachtete ihr Gegenüber genauer. Obwohl sie noch nie einen Vampir getroffen, war sie sich sicher, dass Fergulas recht hatte und der Langhaarige ein Blutsauger war. Seine Haut war ein wenig zu blass, seine Augen ein wenig zu strahlend. Etwas Wildes lag in ihnen. Sein Begleiter, der soeben die Nase rümpfte, wirkte dagegen menschlich.

"Wenn wir dich stören, dann geh halt woanders glitzern, Mister Reißzahn." Lani stemmte die Hände in die Hüften.

Amber, die von der Begegnung unbeeindruckt schien, quiekte entzückt: "Amber liebt fluffige, knuffelige Pflanze. Wo sind die Schnänseglühmchen?"

Der Vampir sah aus, als würde er die Katze zerreißen wollen. Dann funkelte er Lani an, doch sie dachte nicht daran, den Blick zu senken. Eine Elfe aus Efeu hatte keine Angst.

"Mister Reißzahn? Ich hör wohl nicht richtig. Verschwindet zurück in euren Wald. Oder gibst da keine Blumen mehr? Habt ihr schon alle aufgegessen, was?"

"Oh, da hat jemand Zitronen zum Frühstück gegessen...", Die Elfe verschränkte die Arme.

"Vampire essen keine Zitronen. Vampire trinken Blut", verbesserte Amber und steckte ihren Kopf aus einem Topf an Katzengras.

"Ja und bestimmt kein Tierblut", murmelte Fergulas, der nervös von einem Bein aufs andere trat. Das war typisch für ihn. Auch wenn er bei jeder Gelegenheit mit seinen magischen Fähigkeiten angab, war er der erste, der abhauen wollte, wenn es brenzlig wurde.

"Warum lässt du ihn nicht einfach erstarren?", raunte sie.

"Ich trage meine neue Jacke. Die war teuer." Das war jetzt nicht sein Ernst.

"Wir sollten gehen."

Fergulas machte Anstalten, Lani wegzuziehen, doch sie dachte nicht an Rückzug.

"Das schlecht gelaunte Bleichgesicht sollte gehen, wennn wir ihn stören." Lani schob die Unterlippe vor, während ihre Hand erneut in die Manteltasche zum Juckpulver glitt. "Ich brauche mein Wubabubakraut."

"Ich werde nirgendwo hingehen. Das hier ist meine Stadt. Mein Zuhause!"

Ein schlecht gelauntes, größenwahnsinniges Bleichgesicht...

"Verschwindet zurück in euren Wald und tanzt eure Namen oder was ihr sonst so zu tun habt."

Lani war von so viel Übellaunigkeit sprachlos.

Der Begleiter des Vampirs räuspert sich: "Ich an Ihrer Stelle würde tun, was Mister Fitzgerald sagt."

Mister Fitzgerald. Wer hieß denn bitte schön Fitzgerald? FITZ. GERALD. Lani brach bei dem Namen in Gelächter aus und fing sich von Fergulas einen warnenden Hieb mit dem Ellbogen ein.

Sie räusperte sich: "Habt ihr nicht was besseres zu tun, Mister Das-ist-meine-Stadt? Sich in irgendwelche Jungfrauen verlieben?"

"Lass gut sein, Lani", mahnte Fergulas und schob Lani vor sich aus dem Laden. Dabei benutze er Magie, um sicher zu gehen, dass ihre Hände blieben, wo sie waren. In den Taschen. Lani spürte die unnachgiebigen unsichtbaren Finger, die sich um ihren Körper gelegt hatten und sie festhielten. Es war die Magie, die Fergulas nach seinem Willen formte und benutzte. Aber warum gegen sie?

"Aber der glitzernde Charmeur hat angefangen", protestierte sie. "Der war total unverschämt."

"Nur, weil dich eine niedere Spezies provozierst, musst du dich nicht auf ihr Niveau herunterlassen." Fergulas räusperte sich und strich seinen Anzug glatt.

"Du bist so ein Feigling, Fergulas von Fichtenstein."

Wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre es anders ausgegangen. Sie hätte Mister Fitzgerald ihr Juckpulver näher gebracht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Blutsauger und sein steifer Anzugsträger hätten zudem eine Ladung Wubabubakraut vertragen. Dann würden sie wie die Mücken ums Feuer tanzen. Nackt.

"Amber keine Schwänseglümchen", trauerte Amber.

©C.G.Brinkmann

Freitag, 19. Februar 2016

Elfen vs. Vampire - teilnehmende Blogs





Hier findet ihr alle teilnehmenden Blogs:

Mrs. Bookaholica

Thousandlifes

BücherTraum

Manjas Büchregal

Seductive Books

Elchis World of Books

Büecherwelt und Rezirampe

Valaraucos-Buchstabenmeer

My Charming Books

Die Büecherfreaks

Elenas-Zeilenzauber

Buchreisender

Lenchens Testereiwahnsinn

Der Lesefuchs

Fantasiejunky

Buch im Blick

Dreamcatcher of the Books

Elfen vs. Vampire - Ein Battle zweier Autoren


Ich freue mich ankündigen zu dürfen, dass die beiden Autorinnen Sandra Florean und Caroline G. Brinkmann ihre Figuren in den nächsten Tagen in einem epischen Battel gegeneinander antreten lassen.

Es heißt dann Caroline's Elfen gegen Sandra's Vampire.


Als Blogger durften wir uns für eine Seite entscheiden und ich habe mich für die Seite des Elfen Kobrin entschieden.
Für welche Seite entscheidet ihr euch?

Seid dabei wenn es ab sofort heißt Elfen vs. Vampire und die beiden ihre Protagonisten in kleinen Kurzgeschichten gegeneinander antreten lassen.


Wer die Bücher noch nicht kennt, hier ein kleiner Vorgeschmack:

Bücher von Caroline G. Brinkmann

Bücher von Sandra Florean

Bücher von Sandra Florean

Die Nachtahn-Reihe
Band 1 „Mächtiges Blut“ April 2014 - bestes deutschsprachiges Debüt 2014 (lovelybooks)
Band 2 „Bluterben“ Oktober 2014
Band 3 „Gefährliche Sehnsucht“ April 2015
Band 4 „Blutsühne“ Dezember 2015


Buchtrailer zu„Mächtiges Blut“: https://www.youtube.com/watch?v=AwJ8VWFbJYU

Trailer über die gesamte Reihe: https://www.youtube.com/watch?v=F75ce0QPAcI

Autorenseite: http://www.sandraflorean-autorin.blogspot.de/


Klappentext„Mächtiges Blut“:
Die junge Louisa wird seit einem Überfall von Angstzuständen geplagt und hat das Gefühl,ihr Leben nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Als sie den geheimnisvollen Dorian kennen lernt, ahnt sie zunächst nicht, was sich hinter seiner schönen und wohlhabenden Fassade verbirgt. Hartnäckig erobert er ihr Herz, doch schon bald gerät sie in die Fänge seiner Feinde: Vampire, die es auf sein einzigartiges,mächtiges Blut abgesehen haben. Wird sie diese neuerlichen Schrecken überstehen oder wieder dem Alkohol verfallen? Vielleicht sollte sie sich lieber an den sterblichen Eric halten, der weit mehr für sie empfindet, als sie ahnt? Oder sollte sie Dorian vertrauen und in seine düstere Vampirwelt eintauchen, um für ihre Liebe zu kämpfen und hinter das Geheimnis seiner Macht zu kommen?

Ausführliche Beschreibung:
Dorian Fitzgerald ist reich und gut aussehend. Und er ist der wohl älteste Vampir auf Erden. Er wurde mit sehr mächtigem Blut geschaffen und hat es seit jeher als seine Aufgabe betrachtet, diejenigen seiner Art auszulöschen, die das Geschenk der Dunkelheit, die Dunkle Gabe, nicht verdient haben. Als er die junge Louisa in einer Disco entdeckt, ist er sofort fasziniert und will sie als Mann beeindrucken, nicht als Vampir. Doch ohne seine Vampirmagie muss er Hartnäckigkeit beweisen und ahnt nicht, in welche Gefahr er sie dadurch bringt.

Die Vampirin Trudy bringt Louisa in ihre Gewalt und versucht, über sie an Dorian und sein mächtiges Blut heranzukommen.Ihr Plan missglückt, doch Dorians Tarnung fliegt beinahe auf. Obwohl er sich geschworen hat, bei Louisa keine Vampirmagie spielen zu lassen, muss er um ihrer selbst willen ihre Erinnerung verändern.

Doch Trudy gibt nicht auf. Sie wendet sich Hilfe suchend an eine ältere Vampirin. Die bösartige Mary, Dorians einzige Nachkommin, sieht ihre Chance gekommen, ihren Schöpfer erneut zu quälen. In ihrem Haus schmiedet sie einen teuflischen Plan …





Bücher von Caroline G. Brinkmann



Die "Herren des Waldes"-Reihe

1.Band: Kobrin-Die schwarzen Türme

2.Band: Alaina-Das Lied der Geister 


Buchtrailer: https://www.youtube.com/watch?v=1nVdpJGYAzE


Autorenhomepage: http://carolinegbrinkmann.weebly.com



Eine Geschichte über....

Frösche, die gar keine Prinzen sind
Sirenen, die nicht nur Herzen brechen
Elfen, die einander nicht trauen
Soldaten, die nicht wissen, auf welcher Seite sie stehen
und Spione, die sich fragen, wer hier wen ausspioniert.



Inhalt "Kobrin-Die schwarzen Türme"

Kobrin hat keinen Zugang zur Magie, wie andere Elfen in ihrem Alter, denn sie kann sie weder sehen noch lenken. Als ihre Heimat Argorn, das friedliche Lichtbaumreich, von einem unbekannten Feind angegriffen wird, muss ausgerechnet sie den Gegenstand behüten, der ihre Welt retten soll.

Zur gleichen Zeit infiltriert der Mensch Daidalor das Heer des Feindes. Seine Mission führt ihn nach Argorn, wo die Schatten unheilvolle Türme errichten und mit dunkler Magie experimentieren. Um sie aufzuhalten, muss er mehr als nur sein Leben riskieren.



Inhalt "Alania-Das Lied der Geister"


Nach dem Angriff der Tiranen kann sich Alania nicht mehr daran erinnern, einmal einen Bruder gehabt zu haben. Sie macht sich mit dem eingebildeten Fergulas von Fichtenstein auf die Suche nach dem Spiegel der Wahrheit, um Antworten zu finden. Zur gleichen Zeit suchen auch die Nox nach dem Spiegel, um ihn im Krieg gegen das Waldreich einzusetzen. Während Alania weiter den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf der Spur ist, wird sie in den großen Konflikt hineingezogen, aus dem sie nur das Lied der Geister erlösen kann.



Leserstimmen:
"Ein Jugendroman? Wahrscheinlich eine wenig anspruchsvolle Erzählung für zwischendurch, so dachte ich. Aber weit gefehlt!" Susanne KH

"Die Autorin hat durch ihre zwei völlig verschiedenen Protagonisten die Balance geschaffen, die mir so oft in Fantasy-Büchern fehlt." Isa`s Welt

"Die Autorin achtet darauf keine simple schwarz-weiß Malerei zu betreiben, sondern schafft komplexere Charaktere mit Ecken und Kanten. Also wer genug hat von langweiligen oder flachen Charakteren sollte dieses Buch auf jeden Fall versuchen." R.I.Schott

"Egal wo ich mich in Argorn befand, ich war immer mit dabei. Neben dem heimisch wirkenden Lager der Tiranen und der Zuflucht in einem feuchtkalten Berg, waren die Wubabuba-Sümpfe mir die liebsten, weil sie mich so herrlich frei fühlen ließen und zum Lachen brachten." Cathrin Kühl

"Marmelade liebende Trolle, verrückte Druiden und seltsame Moosbewohner, Wasserwesen und geflügelte Sirenen. Nicht zu vergessen, eine übergroße streichelsüchtige Seidenkatze Amber, die zu nichts gut zu sein scheint, nicht mal zum Krallen ausfahren. Ein fantasievolles Abenteuer, spannend und sehr unterhaltsam, schmunzeln inklusive." Dani Sabo Schuster


Sonntag, 14. Februar 2016

Rezension zu "Das Vermächtnis der Feen"



Allgemeines:
Titel:        Das Vermächtnis der Feen
Autorin:    Brigitte Endres
Buchart:    gebunden und eBook
Genre:       Fantasy

Kurzbeschreibung:
Josie möchte eigentlich nur ihren Vater in Chicago besuchen, doch plötzlich passieren seltsame Dinge. Als sie sich langweilt und die Stadt etwas erkunden möchte, wird sie von einem Raben verfolgt, der neben ihr eine Art Brosche fallen lässt und jedesmal wenn er auftaucht hört sie ein und dieselbe Melodie. Passiert das wirklich oder bildet sie sich das ganze etwa nur ein?
Als sie dann durch Zufall auf Amy trifft und die zwei Mädchen feststellen, dass sie mehr gemeinsam haben und sie mehr verbindet als sie anfangs glauben, erhalten sie auch noch einen Hilferuf, dem sie sich gemeinsam stellen müssen.
Josie und Amy wissen nur dass sie nach Irland reisen müssen um dort Antworten auf die vielen Fragen zu finden. Dort angekommen sind sie plötzlich mittendrin, Amy wird während eines schlimmen Unwetters von mysteriösen Kreaturen entführt und Josie erfährt das sie ein Erbe in sich tragen, das Vermächtnis der Feen und genau diese benötigen ihre Hilfe.
Aber wie kommt sie dort hin?
Josie trifft nach und nach auf immer mehr magische Wesen, die in Reimen sprechen, und die Geschehnisse haben Ähnlichkeiten mit den Jahrzehnte Jahre alten Büchern ihres Gastgebers Professor O’Reardon aber auch mit dem Fantasy Roman an dem Josies Moma gerade schreibt.
Josie weiß nur, dass sie die Welt vor dem Untergang und dem Bösen retten muss, aber wie?
Dieser und noch vielen weiteren Fragen muss sie sich, mit Arthur (dem Neffen des Professors) und Wolf, in einem Abenteuer mit vielen magischen Wesen stellen, in dem es mehr als einmal um Leben und Tod geht.



Meinung:
Das Buch nimmt einen mit in eine magische Welt, mit Feen, Hausgeistern, Boggels und Trollen, von deren Außmaß man zu Beginn des Buches noch nichts ahnt.
Als Josie in Chicago auf Amy trifft, merkt man als Leser sofort die Verbundenheit der beiden und auch auf den restlichen Seiten des Buches spürt man förmlich die Stimmungen der einzelnen Personen und leidet mit ihnen.
Auch die magischen Wesen sind alle sehr detailliert ausgearbeitet und besonders das diese in Reimen sprechen lässt einen noch tiefer in diese unbekannte Welt eintauchen und das Abenteuer miterleben.
Ich persönlich hätte mir lediglich noch einen Hauch Romantik zwischen Arthur und Josie gewünscht J

Fazit:
Rundum ein gelungenes Buch, dessen Ereignisse sich nicht vorausahnen lassen und einen bis zum Schluss mit fiebern lassen.
Absolut empfehlenswert für alle, die magische Wesen, Poesie und Spannung lieben.



Zum Schluss möchte ich mich noch herzlich dafür bedanken, dass ich bei der Leserunde mit Brigitte Endres und ihrem Buch „Das Vermächtnis der Feen“ dabei sein durfte. J

Freitag, 12. Februar 2016

"Skyler - Verloren" ist endlich da





Mein Buch für die Leserunde mit Jennifer Schneider ist nun auch bei mir eingetroffen und am Samstag werde ich mit der Geschichte von Skyler beginnen.

Danke an Jenny für den lieben Gruß (der musste natürlich auch mit aufs Bild) :)


Mittwoch, 10. Februar 2016

noch mehr Leserunden

Ich freue mich bei zwei weiteren Leserunden dabei sein zu dürfen.

Mit Jennifer Schneider, und den anderen Mädels der Leserunde, darf ich ihr Buch "Skyler - Verloren" lesen und warte schon gespannt darauf das die Post es mir bringt.

...und mit Patricia Rabs werde ich die Neuauflage des ersten Teil "Falsches Blut" der "Durch die Zeit"-Reihe lesen.

Ich bin schon sehr gespannt auf beide Bücher und im Anschluss wird es natürlich eine Rezension geben :)

Auf die Seiten, fertig, los....


Montag, 8. Februar 2016

Leserunden sind toll!


Nachdem ich den Entschluss des Neustarts für meine Facebook Seite und meinen Blog gefasst hatte, habe ich mich gleich auf ein paar interessante Leserunden beworben.
Und was soll ich sagen?
Bei zwei bin ich dabei <3


Einmal darf ich das Buch "Das Vermächtnis der Feen" von Brigitte Endres lesen und rezensieren, womit ich heute gleich anfangen werde :)

...und als zweites habe ich die Ehre "Seductio - Von Dunkelheit getragen" von Regina Meissner lesen zu dürfen.
Hierbei handelt es sich um den 2. Band der Seductio Reihe.


Ich bin sehr gespannt und freue mich bei beiden Leserunden dabei sein zu dürfen und natürlich auf einen tollen Austausch mit den Autorinnen und den Mitlesern.